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Was ist beim Kauf von Diamanten zu beachten

Diamanten sind zeitlos, elegant und wunderschön. Zudem sind sie bei Schmuckstücken und besonders bei Eheringen sehr beliebt. Diamanten lassen sich aber auch als Wertanlage kaufen, dabei kosten sie leicht vier- oder fünfstellige Beträge. Aber sind nun Diamanten, welche für Schmuck verwendet werden, und Diamanten, die man als Wertanlage kauft, nicht gleich? Worauf muss man jeweils beim Kauf der schönen Steine achten?

Diamanten für Eheringe kaufen

Wichtig ist hier, auf das Preis-Leistungsverhältnis zu achten. Die Qualität ist viel wichtiger als der Markenname. Besonders gute Preise können Paare ergattern, wenn sie die Diamanten ohne viele Zwischenhändler kaufen. Diamantenspezialisten bieten die Steine zu beinahe jedem Budget an. Dann ist natürlich auch die Verwendung wichtig. Wird es ein größerer Stein auf dem Ring oder wird er mit vielen kleinen besetzt? Das Budget spielt auch hier eine wichtige Rolle. Paare achten auch auf die Trends, zum Beispiel welche Farben gerade modern sind. Gefragt sind besonders Weißgoldringe mit Diamanten. Die klassische Variante mit Gelbgold und Diamanten hält sich aber auch gut im Rennen. Eheringe aus Platin nehmen in der Beliebtheit immer mehr zu, denn das elegante Material harmoniert sehr gut mit den weißen Steinen.

Was ist beim Kauf von Diamanten zu beachten

Diamanten als Anlage kaufen

Wer Diamanten hingegen als Anlage kauft, muss auf einige andere Dinge achten. Der Preis wird von den „4 Cs“ bestimmt, denn diese gelten als wichtigste Anhaltspunkte für den Händler. Die 4 Cs setzen sich zusammen aus Colour (Farbe), Clarity (Reinheit), Carat (Gewicht in Karat) und Cut (Schliff). Für Wertanlagen sollte man nur Diamanten kaufen, die eine gute Qualität, gängige Größen und eine passende Schliffform haben, denn so steigt mit der Zeit auch der Wert. Es ist wichtig darauf zu achten, dass der Stein lupenrein ist. Diamanten sind Naturprodukte und da kann es zu Einschlüssen kommen, die teilweise mit dem bloßen Auge nicht sichtbar sind. Von lupenrein spricht man dann, wenn selbst unter zehnfacher Vergrößerung kein Einschluss zu sehen ist. Zudem ist wichtig zu beachten, dass Diamanten keine kurzfristigen Investitionen sind, sondern eine langfristige. Die Wertsteigerung wird erst über die Zeit sichtbar.

Ehering versus Anlage - Wie groß sollen die Steine sein?

Je nachdem, wie der Stein verwendet wird, gibt es große Unterschiede beim Kauf. Beim Ehering achten immer mehr Paare darauf, dass der Stein lupenrein und makellos ist, ohne sichtbare Einschlüsse. Dann ist es auch in Ordnung, wenn er kleiner ist wie z.B.: 0,3 ct (Karat). Die meisten Steine für Eheringe liegen zwischen 0,1 und 1 ct. Der Stein passt aber nur dann zur Trägerin, wenn er an die Ringgröße angepasst ist. Bei einer kleinen Ringweite von 48 -50 eignen sich Diamanten von 0,1 – 0,3 ct, die Größe liegt hier bei 3 – 4,3 mm. Große Ringweiten wie 60 – 63 dürfen schon einen Ring mit 0,4 – 1 ct und einer Steingröße von 4,7 – 6,3 mm haben.

Wer seinen Diamanten als Anlage erwirbt, der wird keinen Stein unter 0,3 Karat erwerben, denn dieser gilt als klassische Größe und lässt sich später auch wieder gut verkaufen. Aber auch der Markt für Halbkaräter ist sehr aktiv und zugleich liquide, was bedeutet, dass die Steine sehr begehrt sind und man sie gut verkaufen kann. Mehrere kleine Steine haben den Vorteil, dass man bei Teilverkäufen flexibler ist und das Portfolio divers zusammenstellen kann. Ein guter Tipp ist, sein Portfolio für das Diamanteninvestment mit mehreren kleinen und ein paar großen Steinen zu füllen.

 

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