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Ausgeschlafen für den großen Tag: Tipps gegen Schlafstörungen vor der Hochzeit

Schlafstörungen vor der Hochzeit sind ein verbreitetes Phänomen. Aufregung und Überforderung führen zu Unruhezuständen und können den schönsten Tag des Lebens unnötig belasten. Hier erfährst du alles über Schlafstörungen vor der Hochzeit und, was du dagegen tun kannst.

Die eigene Hochzeit sollte der schönste Tag im Leben sein. Doch heutzutage geht es bei Hochzeiten lange nicht mehr nur um Romantik: Eine Hochzeit zu planen, alle Eventualitäten zu bedenken und den vielen Gästen ein schönes Fest zu bereiten, ist harte Arbeit. Und sie bringt jede Menge Stress. Je näher der Hochzeitstag rückt, desto unruhiger wird die Stimmung. Ein besonders häufiges Stresssymptom einer anstehenden Hochzeit sind Schlafstörungen der Brautleute. Diese sind im Zusammenhang mit der eigenen Hochzeit besonders dramatisch, da sie sich nicht nur auf die Schönheit, sondern auch die generelle Belastbarkeit am Hochzeitstag auswirken. In diesem Beitrag erfährst du, wie du der hochzeitsbedingten Schlafstörung vorbeugen kannst, um deinen Traumtag ausgeruht und entspannt antreten zu können.

Schlafstörungen vor der Hochzeit

Warum löst eine anstehende Hochzeit Schlafstörungen aus?

Eine Hochzeit ist eine logistische Meisterleistung. Im Gegensatz zu den meisten größeren Veranstaltungen tragen hier jedoch nur zwei Menschen Verantwortung. Von der zeitlichen Planung, über die räumliche Organisation, bis hin zur finanziellen Unterstützung, muss sich das Paar um allerhand kümmern. Zwar können Trauzeugen und Verwandte dem Brautpaar unter die Arme greifen, doch liegt die mentale Belastung weiterhin beim Paar. Da Hochzeiten meist viele Monate im Voraus geplant werden, beginnt der Stress bereits lange vor dem Hochzeitstag. Besonders die Stille vor dem Einschlafen bietet sich an, geistige To-Do-Listen anzulegen, Probleme zu wälzen oder organisatorische Ängste zu entwickeln. Wer holt die Torte ab? Wer frisiert die Braut? Wie lässt sich das nur bezahlen? Und wer kümmert sich eigentlich um die Kinder? All diese Gedanken, und die damit verbundene Unruhe, können zu Dauerstress und Schlafstörungen führen. Die Zeiten der Entspannung führen meist zu Grübeleien und sorgen dafür, dass der mehrfach belastete Alltag von künftigen Brautleuten zunehmend anstrengender wird.

Die Folgen von Schlafstörungen

Schlaf ist der wichtigste regenerative Prozess im Körper. Während der Schlafenszeit können sich Körper und Geist vom Tag erholen und sich auf neue Herausforderungen vorbereiten. Wer zu wenig oder gar nicht schläft, kann zu Beginn unter Konzentrationsverlust und Gedächtnisschwierigkeiten leiden. Auch das Gefühl von Überforderung und die allgemeine Reizbarkeit können durch zu wenig Schlaf zunehmen. Halten die Schlafprobleme dauerhaft an, können diese sogar ernsthafte Erkrankungen wie Depressionen, Herz-Kreislauf-Krankheiten oder Diabetes begünstigen. Die Belastbarkeit im Alltag sinkt durch Schlafstörungen enorm und führt zu einer schlechteren Lebensqualität, einem schlechteren Zeitgefühl und einer verringerten Leistungsfähigkeit. All diese Faktoren sind das letzte, was angehende Brautleute brauchen und sollten durch Hausmittel, und im Zweifelsfall durch ärztliche Beratung, behandelt werden.

Was tun gegen Schlafstörungen vor der Hochzeit?

Wer bereits mehrere Monate vor dem großen Tag vorsorgen will, sollte sich zunächst To-Do-Listen zur Angewohnheit machen. Wichtige Aufgaben und nicht-gelöste Probleme aufzuschreiben, senkt die innere Unruhe und die Überforderung maßgeblich. Besonders abends vor dem Schlafengehen sollten offene Probleme auf einer To-Do-Liste festgehalten werden, um ohne Grübeleien schlafen zu können. Es kann sinnvoll sein, offene Fragen bewusst auf einen anderen Tag zu verschieben und jeden Tag nur eines von vielen Problemen zu lösen.

Auch Pausen von der Planung können hilfreich sein, um den Hochzeitsstress zu reduzieren: Diese sollten bewusst stattfinden und zur Selbstfürsorge benutzt werden. Gerade entspannter Sport oder etwas Wellness können dazu beitragen, sich dem Hochzeitstrouble kurz entziehen zu können. Zudem ist es wichtig, auf eine gesunde Ernährung, genug Flüssigkeit und das allgemeine Wohlbefinden zu achten. Denn guter Schlaf ist oft ein Resultat von guter Gesundheit.

An den Tagen vor der Hochzeit solltest du möglichst zur gleichen Zeit aufstehen und vor dem Schlafengehen keine aufwühlenden Dinge mehr tun: Vermeide es möglichst, unmittelbar vor dem Schlafengehen Bildschirme zu benutzen, dich blauem Licht auszusetzen oder anstrengende Tätigkeiten auszuüben. Achte zudem auf ein gut belüftetes und dunkles Schlafzimmer. Stell dein Telefon stumm und achte darauf, vor dem Schlafengehen nicht zu viel Flüssigkeit zu dir zu nehmen, die dich nachts aufstehen lässt. Hast du gute Erfahrungen mit pflanzlichen Heilmitteln, kannst du am frühen Abend zudem einen Tee aus Baldrian trinken oder naturheilkundliche Schlaftropfen verwenden.

Beende deine Planungstage grundsätzlich mit einer übersichtlichen To-Do-Liste und verlege den Stress ganz bewusst auf den nächsten Tag. Setze dir selbst einen Feierabend und bemühe dich, dir nach einer gewissen Uhrzeit keine Gedanken mehr über die Hochzeitsplanung zu machen. Guter Schlaf ist eine Investition in deine Traumhochzeit. Achte auf deine Bedürfnisse und tu das, was dir guttut. Deine Hochzeit muss nicht perfekt sein. Dein Wohlbefinden schon.

 

 

 

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