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Hochzeit in Gefahr? Aus diesen Gründen streiten Paare vor ihrem großen Tag

Eine Hochzeit zu organisieren, stellt keine leichte Aufgabe dar. Paaren wird im Zuge der Vorbereitungen für ihren großen Tag viel abverlangt. Kaum verwunderlich ist es daher, dass es in der Zeit vor der Hochzeit besonders häufig zu Meinungsverschiedenheiten und Streitigkeiten kommt.

Dies ist allerdings noch kein Grund zur Panik, denn es stellt eher die Regel als die Ausnahme dar, dass Brautpaare vor der Hochzeit öfter aneinandergeraten. Welche Punkte besonders häufig zum Streit führen und wie sich diese Unstimmigkeiten wieder beilegen lassen, erklärt der folgende Beitrag.

Die Kosten für die Hochzeit

Bei der Hochzeitsplanung spielen die Kosten natürlich eine große Rolle. Besonders Bräute neigen häufig dazu, das zur Verfügung stehende Budget bis an die Grenzen auszureizen und gerne auch einmal zu überziehen. Der Bräutigam ist damit nur selten einverstanden. Dieser denkt vielmehr an die Zeit nach der Hochzeit, in welcher ebenfalls noch viel Geld benötigt wird, etwa für die Anschaffung neuer Möbel, den Umzug in eine neue Wohnung oder die Einrichtung des Kinderzimmers.

Hochzeitsfeier

Um diesen Konflikt schnellstmöglich zu lösen, ist es empfehlenswert, gemeinsam zu überlegen, in welchen Bereichen gespart werden kann und in welchen Investitionen sinnvoll sind. Idealerweise werden derartige Meinungsverschiedenheiten gleich als Übung dafür betrachtet, wenn es in Zukunft um das Lösen von Eheproblemen geht. Die Hochzeit stellt schließlich nur den Beginn einer hoffentlich lebenslangen Bindung dar, in welcher immer wieder Unstimmigkeiten auftreten werden.

Die Gästeliste der Feier

Auch im Hinblick auf die Gästeliste können zwischen dem Brautpaar schnell Streitigkeiten entbrennen. Dies gilt insbesondere, wenn der Exfreund beziehungsweise die Exfreundin auf die Gästeliste gesetzt wird.

Sinnvoll ist in diesem Fall ein klärendes Gespräch. In diesem lässt sich herausfinden, weshalb noch immer ein Problem mit dem Ex-Partner besteht. Zu bedenken ist dabei allerdings, dass es die Stimmung auf der Feier häufig tatsächlich beeinträchtigt, wenn die Ex-Partner anwesend sind. Aus diesem Grund ist eine Lösung zu finden, mit welcher beide Partner zufrieden sind. Im Zweifel wird auf die Einladung der Verflossenen besser verzichtet.

Die Art der Trauung

Wurde der Heiratsantrag freudig angenommen, steht zumindest fest, dass beide Partner den Bund der Ehe eingehen möchten. Allerdings können dann noch immer unterschiedliche Ansichten dazu bestehen, wie sich die Trauung gestalten soll.

Häufig entstehen Streitigkeiten, so auch über die Frage, ob nur eine standesamtliche Trauung oder auch eine kirchliche Heirat stattfinden soll. In vielen Beziehungen wird das Thema Religion bis zu diesem Zeitpunkt vollkommen ausgeklammert. Auch hier hilft nur, offen miteinander zu sprechen. Wenn einer der beiden Partner eine kirchliche Trauung strikt ablehnt, könnte in einer freien Zeremonie ein schöner Kompromiss bestehen.

Die Aufgabenverteilung

In die Hochzeitsplanung muss einiges an Arbeit investiert werden. Diese bleibt in den meisten Fällen zum Großteil an der Braut hängen. Die Bräutigame halten sich gerne zurück und überlassen ihrer Zukünftigen das Feld. So sind auch in diesem Zusammenhang Streitigkeiten nicht weit.

Die Bräute wünschen sich bei den nötigen Entscheidungen und Erledigungen Unterstützung – schließlich gehen sie die Ehe mit ihrem Partner ein. Fühlt sich eine Seite mit der Planung der Hochzeit allein gelassen und überfordert, ist es sinnvoll, die Aufgaben untereinander gerecht aufzuteilen oder die Organisation gleich vollständig gemeinsam in die Hand zu nehmen.

 

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